Krankenkassen Kompakt

Zusatzleistungen der IKK gesund plus

Die IKK gesund plus mit Sitz in Magdeburg ist eine deutsche und bundesweit für alle gesetzlich Versicherten wählbare Krankenkasse. Die Geschichte der IKK in Sachsen-Anhalt begann in den 1990er Jahren. In den Folgejahren fanden mehrere Fusionen statt. Die IKK gesund plus entstand zum 01.01.2004 durch die Fusion der IKK Sachsen-Anhalt und der IKK Bremen und Bremerhaven. Sie vertritt derzeit im Rahmen der Kranken- und Pflegeversicherung die Interessen von über 355.000 Versicherten und über 50.000 Arbeitgebern.

Der Hauptsitz befindet sich in der Umfassungsstr. 85 in 39124 Magdeburg. Die IKK gesund plus hat ein flächendeckendes Geschäftsstellennetz und kundenfreundlichen Öffnungszeiten.

Die Vorteile der IKK Gesund Plus

IKK Aktiv plus
Über  Bonusprogramm für Versicherte sind  Prämien bis zu 600 Euro möglich.

IKK Impuls-siegel
Betriebliches Bonusprogramm – Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhalten eine finanzielle Gesundheitsprämie

Chronikerprogramme (DMP)
Erstattung von 25% der Zuzahlungen bei Teilnahme an Chronikerprogrammen (DMP) oder integrierter Versorgung

Hausarztprogramm
in Sachsen-Anhalt, Bremen und Bremerhaven. Für Teilnehmer am Hausarztprogramm in Sachsen-Anhalt bietet die IKK gesund plus einen Wahltarif nach §53 SGB V an: Mit der jährlichen Zahlung einer Gebühr von 20 Euro sind Sie bei Ihrem Hausarzt, bei niedergelassenen Fachärzten für Frauenheilkunde und bei Augenärzten von weiteren Zahlungen der Praxisgebühr befreit.

IKK Impuls
IKKimpuls ist unser ganzheitliches Konzept für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Es gibt Angebote zu Stressbewältigung und Entspannung,  Bewegung, die die Belastungen des Alltags ausgleicht und optimal an Ihr individuelles Leistungsniveau angepasst ist, und zu einer ausgewogenen Ernährung, mit der Sie fit bleiben. Als Versicherter der IKK gesund plus zahlen Sie nur eine geringe Eigenbeteiligung, meist ca. 10 Euro.

Gesundheitskurse
Kostenübernahme von zwei Gesundheitskursen pro Jahr bei  qualitätsgesicherten Anbietern, Kosten für Präventionskurse werden mit 90% erstattet.

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
Arbeitsplatzanalysen, spezifische Ernährungsberatungen und Bewegungsangebote

Selbstbehalttarif
Wahltarif: Mit geringem finanziellen Risiko (max. 100 EUR) bis zu 550 EUR zurückerhalten.

Beitragsrückgewähr
Wahltarif: Ohne finanzielles Risiko bis zu 300 EUR zurückerhalten.

Reiseschutzimpfungen und Rotavirenimpfung für Kinder

Kostenlose Vorsorgeuntersuchungen
Für Kinder die U10 und die U11, für Jugendliche die J2 zusätzlich

Wechselunterlagen zur IKK gesund plus anfordern

Die freundliche Familienkasse BKK Pfalz

Die BKK Pfalz gehört zu den Betriebskrankenkassen. Sie hat ausgezeichneten Mehrleistungen und einen erstklassigen Kundenservice. Die BKK Pfalz bietet innovativen Einsparmöglichkeiten z.B. durch das Bonusmodell VorsorgePLUS mit bis zu 150 Euro Zuschuss pro Jahr zu privaten Gesundheitsmaßnahmen. Die 200.000 Versicherte werden von ca. 300 Mitarbeitern betreut. Die Krankenkasse ist bundesweit geöffnet und erhebt keinen Zusatzbeitrag.
Wer Informationen zu dieser Krankenkasse haben möchte, kann hier ein Onlineformular anzufordern.

Die Großfusion ist gescheitert

Die geplante Großfusion der IKK Südwest, AOK Saarland und AOK Rheinland-Pfalz ist gescheitert. Am 05.09.11 hat der Verwaltungsrat der IKK Südwest beschlossen, den Fusionsantrag zurückzuziehen. Hauptgrund ist, dass die Kassen sich über den zukünftigen Marktauftritt nicht einigen konnten.

Im Juli hatten die drei Krankenkassen die Fusion beschlossen und sich auf den Namen Gesundheitskasse Südwest geeinigt. Die neue Kasse sollte eine AOK- Krankenkasse werden, die IKK Südwest würde somit aus dem IKK- Verband austreten. Die AOks wollten, dass im zukünftigen Markenauftritt der Kasse das Logo der AOK enthalten sein würde. IKK-Chef Spaniol sieht das anders: „In der Satzung steht, dass wir Gesundheitskasse Südwest heißen. Wir sind nicht davon ausgegangen, dass dann nach zwei Jahren ein reinrassiges AOK-Logo dabeisteht.“

IKK- Chef Spaniol ist aber optimistisch, dass es noch eine Eingung geben wird. Er will jetzt noch einmal neu über die Fusion verhandeln.

hkk bleibt garantiert bis Ende 2013 ohne Zusatzbeitrag

Die Krankenkasse hkk wird ihren Mitgliedern bis mindestens Ende 2012 ein Prämie in Höhe von 60 Euro pro Jahr auszahlen. Damit gibt es diese Prämie bereits das vierte Jahr in Folge. Die hkk erwirtschaftet seit Jahren hohe Überschüsse, von denen sie einen Teil an die Mitglieder zurückgibt.

Außerdem hat die hkk bereits jetzt bekannt gegeben, dass sie garantiert bis Ende 2013 keinen Zusatzbeitrag verlangen wird. “Die hkk ist bundesweit die einzige Krankenkasse mit derart weit reichenden Garantien”, erklärt Vorstand Michael Lempe. Die Gründe sind vielfältig: “Wir haben über Jahrzehnte äußerst solide gewirtschaftet, liegen bei den Verwaltungskosten 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt, haben vollständige Pensionsrücklagen für unsere Angestellten gebildet und beziehen Zinsen aus einem sicher angelegten Vermögen”, so der Kassenmanager. Damit hebt sie sich noch von den Krankenkassen ab, die bis zum Beginn des Jahres 2013 garantiert keinen Zusatzbeitrag erheben werden.

Die bundesweit geöffnete hkk Erste Gesundheit zählt mit mehr als 340.000 Versicherten , 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den 35 größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands. Sie gehört zum Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek).

Die City BKK muss die Zusatzbeiträge zurückzahlen

Erhebt eine Krankenkasse Zusatzbeiträge, muss sie deutlich auf das Sonderkündigungsrecht der Mitglieder hinweisen und nicht nur ein im Kleingedruckten verstecktes Gesetzeszitat erwähnen, wie es die City BKK bei der erstmaligen Erhebung der Zusatzbeiträge und der späteren Erhöhung dieser getan hat.

Die geht aus dem Urteil des Sozialgericht Berlin (S 73 KR 1635/10) hervor. Das Sozialgericht teilte mit, dass die insolvente City BKK die Zusatzbeiträge ihrer Mitglieder zu Unrecht eingezogen und nun das Geld zurückzahlen muss. Das Erhebung der Zusatzbeiträge war rechtswidrig, weil die BKK City ihre Mitglieder nicht ausreichend auf das damit verbundene Sonderkündigungsrecht hingewiesen habe. Die City BKK wird das Urteil anfechten. Sollte es aber Bestand haben, müssten die anderen BKKs die Rückzahlungen übernehmen. Die könnte einen zweistelligen Millionenbetrag ausmachen.

Geklagt hatte ein Rentner.

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