Krankenkassen Kompakt

IKK classic würde die Vereinigten IKK unterstützen

In den letzten Tagen gab es Berichte, dass die Vereinigte IKK in Schieflage geraten ist. Da im Frühjahr die geplante Fusion mit der IKK Classic geplatzt ist, stellt sich nun die Frage, ob die IKK Classic zu einer Unterstützung der Vereinigten IKK bereit ist.

Dies kann klar mit ja beantwortet werden. Die IKK classic steht einer finanziellen Unterstützung der Vereinigten IKK aufgeschlossen gegenüber. IKK classic-Vorstandschef Gerd Ludwig sagte dazu, dass Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung ist, dass die Vereinigte IKK ein überzeugendes Konzept zur wirtschaftlichen Konsolidierung mittrage. Dazu zählen wirksame Sparanstrengungen, Erhebung eines angemessenen Zusatzbeitrags und die Beratung durch die Unterstützer-Kassen.

Ludwig betonte, dass die IKK classic in der Lage sei, sich mit einem deutlichen Anteil an einer Finanzhilfe zu beteiligen, ohne dass damit ihre eigene Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt wäre. „Auch im Fall einer substanziellen Hilfe für die Vereinigte IKK verfügt die IKK classic über umfangreiche Finanzreserven. Einen Zusatzbeitrag werden wir bis zum Jahr 2013 nicht benötigen.“

20 Monate garantiert ohne Zusatzbeitrag

Sechs gesetzliche Krankenkassen schließen für 2011 und 2012 Zusatzbeiträge aus

Die Zahl der Krankenkassen, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt einen Zusatzbeitrag bis zum Wahljahr 2013 ausschließen, wächst. So hat in einem Interview mit dem krankenkassenRATGEBER der Vorstand der BKK A.T.U , Andreas Schöfbeck, die Möglichkeit der Erhebung eines Zusatzbeitrages im Jahr 2012 definitiv verneint. Damit ist die bundesweit geöffnete BKK A.T.U bislang die sechste Krankenkasse, die eine Freiheit von Zusatzbeiträgen für 2012 garantiert und noch dazu die einzige dieser Kassen, die ihren Versicherten eine Prämie auszahlt.
Auch die IKK Classic hat gegenüber dem Handelsblatt für 2012 die sichere Prognose abgegeben, keinen Zusatzbeitrag zu erheben und dies auf telefonische Nachfrage hin bestätigt.

Das statistische Bundesamt Wiesbaden hat für das Jahr 2009 einen enormen Anstieg der Gesundheitskosten um 5,2 Prozent bekanntgegeben. Sowohl im stationären wie auch im ambulanten Bereich sowie bei den Arzneimitteln stiegen die Ausgaben signifikant um Milliardensummen weiter an, wobei sich die Anstiegsrate im Vergleich zum Durchschnittswert fast verdoppelte. Bei dieser hohen Steigerung der Ausgabenlast ist die Einführung und Erhöhung weiterer Zusatzbeiträge nur eine Frage der Zeit.

Versicherte, die von einem Zusatzbeitrag verschont bleiben möchten, können in eine Kasse wechseln, die diesen für die nächsten 20 Monate ausschließt. Wer mindestens seit 1 ½ Jahren
bei seiner Krankenkasse Mitglied ist, kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende ohne Angabe von Gründen kündigen und in eine andere Kasse wechseln.

Eine Liste mit allen Infos über Zusatzbeiträge und Prämien gibt es unter www.krankenkasseninfo.de/ohneZusatzbeitrag.php

krankenkasseninfo.de gehört zum Netzwerk der Firma Krankenkassennetz.de GmbH. Die Firma wurde im Jahr 2004 gegründet und vergleicht die Beiträge, Leistungen, Bonusmodelle und Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen miteinander. Der Leitspruch der Firma ist: “Gesundheit ist zwar nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts.” von Arthur Schopenhauer.

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